Okt 9


Bullshit-Bingo (oder auch Buzzword-Bingo) ist ein gern gesehener Zeitvertreib. Besonders bei Studenten. Besonders bei Wirtschaftsstudenten. Und ganz besonders bei Studenten, die eigentlich was ganz anderes studieren, aber auch mal ein paar BWL-Vorlesungen besuchen müssen. So wie ich.

Für alle, die entweder keine Studenten sind oder sowas Lustiges wie Jura oder Informatik studieren noch nie was von Bullshit-Bingo gehört haben, gibt's hier ne kurze Zusammenfassung. Und natürlich die Weiterentwicklung Bingo-Bongo, die wir im Masterstudium entworfen haben.


Bullshit-Bingo (auch als Dilbert-Comic)
Spieler: irgendwas zwischen 5 und 50
Alter: irgendwas zwischen 1. und 50. Semester
Material: Papier, Stift, frontale Vorlesung, klassischer Professor
Vorbereitung:
Erstmal müsst ihr für jeden Mitspieler einen Bingozettel vorbereiten.
Je nach Ergiebigkeit des Studienfachs kann die Matrix dabei von 3x3
bis, naja, realistisch gesehen noch 7x7 Felder reichen. Statt der
herkömmlichen Bingozahlen tragt ihr in die Felder typische
LINK:Buzzwords eures Fachs ein. Buzzwords? Das sind mehr oder minder
sinnentleerte Schlagworte, blöde Phrasen, unsinnige Formulierungen und
so weiter. Für eine durchschnittliche Marketingvorlesung bieten sich
als Bullshit-Buzzwords zum Beispiel an: Return of Investment (RoI),
Customer Added Value (CAV), Customer Relation Management (CRM),
Gesellschaftsorientiertes Management (GOM) und natürlich "Deutsche
Bank". Die kommt irgendwie immer vor. Ob als Best Practice oder als
Worst Case  (toll, noch mehr Buzzwords). Ihr seht, das ganze ist fast
endlos erweiterbar.
Ziel: Wann immer der Prof während der
Vorlesung eines dieser elendigen Schlagworte in den Äther bläst,
streicht ihr bei euch das entsprechende Feld weg. Ziel ist, eine
horizontale, vertikale oder diagonale Reihe von Buzzwords wegstreichen
zu können. Wer das als erstes schafft, lässt das seine Mitspieler stolz
wissen, indem er aufsteht und laut "Bullshit" in den Vorlesungssaal
ruft. Wenn ihr einen Prof habt, der sich sehr gut Gesicher merken kann,
solltet ihr vielleicht auf die harmlosere "Bingo"-Variante ausweichen...

"Bullshit-Bingo, Bingo-Bongo und Chicken" vollständig lesen

Geschrieben von Lenn

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Okt 8

Kieler Förde am Mönkeberger Strand"Ich wohne dort, wo andere Leute Urlaub machen."


Das war lange Zeit die Mailsignatur von einem Kumpel von mir. Und er hat verdammt noch mal Recht: Kiel ist geil! Wenn denn die Sonne scheint... Das war heute der Fall, und so eine Chance kann man ja nicht ungenutzt verstreichen lassen.


Also hab ich den goldenen Oktober genutzt und bin vom Mönkeberger Strand zum Heikendorfer Strand und zurück spaziert. Frische Meerbrise, blauer Himmel, Sonne, Möven. Einfach klasse. Genau deshalb mag ich's hier oben an der Küste.


Damit ihr auch ein bisschen was davon habt, gibt's ne kleine Auswahl von Eindrücken auf meinem Flickr-Account.

Geschrieben von Lenn

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Okt 6

"Das macht dann einundfünfzig Euro achtunddreißig bitte", lächelt mich die freundliche Kassiererin in meinem bevorzugten Dorf-Supermarkt an. Ich hab mich extra in ihrer Schlange angestellt, weil ich weiß, dass sie genauso schnell wie freundlich arbeitet. Hatte richtig gute Laune und konnte mit einem nachsichtigen Lächeln tolerieren, dass sie mit der Kundin vor mir noch über junge Pferde schnacken musste. Dorf halt.


"Ja, und wenn nur jemand mit ihm mal auf die Wiese gehen würde."
"Hm hmmm."
"Muss ja nicht geritten werden. Nur ein bisschen Gesellschaft. Damit er nicht so allein ist."
"Klar, freundliche Stimme und ab und zu mal gestreichelt werden."


Ich musste mir kurz klar machen, dass die beiden über einen junges Hengstfohlen sprechen und nicht über einen Kumpel von mir. Auf den der Dialog übrigens auch bestens passen würde. Naja, das mit dem Reiten würde er wohl anders sehen... aber ich schweife ab.


"Männliches Geschöpf?!" vollständig lesen

Geschrieben von Lenn

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